Tour Entschenkopf – Geißalpsee

Am Samstag war erst für den Abend Regen gemeldet. Drum hieß es frühst aufstehen, denn es galt den Entschenkopf anzugehen.

Startpunkt war der Parkplatz oberhalb von Reichenbach bei Oberstdorf. Die Parkgebühr beträgt für den ganzen Tag 2,50 €. Das ist durchaus moderat, aber leider nimmt der Parkscheinautomat nur passendes Geld. Sinnigerweise saß dort ein Einheimischer mit Wechselgeld. Ein Parkscheinautomat der einen Parkplatzwächter benötigt, damit man ihn benutzen kann, gehört zu den Geheimnissen des Allgäu, die mir wohl nie verständlich sein werden.

Vom Parkplatz sieht man schon den Rubihorn, welcher heute nicht mein Ziel ist.

Nach kurzem Weg kann man sich entscheiden, ob man den Tobel weitergeht, oder aber auf der Straße bleibt. Nun – ich entschied mich für den Tobel, was ich nur weiter empfehlen kann.

Unterwegs habe ich anscheinend eine Wegmarkierung übersehen. Unterwegs ging es teilweise Knietief durch Morast, und ein Weg war nicht zu erkennen. So kam ich bei einer Alpe an, die so nicht geplant war. Aber genau sowas macht ja den Reiz solcher Touren aus.

Weiter ging es Richtung Falkalpe, von der der weitere Weg auf den Entschenkopf schön zu sehen ist.

Der Aufstieg führt über Geröllfelder.

Zum Ende hin gerät man dann ans Klettern. Gerade als ich hier war, fing es an zu Regnen, so dass ich erst einmal die Regenjacke auspacken und anziehen musste. Kaum war ich dann oben klarte es aber wieder auf. Glück gehabt, bei nassen Wetter möchte ich diese Strecke nicht empfehlen.

Vom Gipfel ist der weiter Weg über einen Grat zu sehen.

Der Abstieg war teilweise dann doch alpiner als ich angenommen hatte.

Vom Grat ist schon der untere Geißalpsee zu sehen.

Auf dem Weg gilt es noch einige, immerhin gesicherte, Abschnitte zu überwinden.

Der obere Geißalpsee.

Beim unteren Geißalpsee stieg die Anzahl der Besucher dann sprunghaft. Ab hier hatte die Tour was von Massentourismus. Wobei der Weg teilweise durchaus als alpin zu bewerten ist.

Das Wasser des Sees mündet in einen tiefen Wasserfall.

Zum Abschluss noch einmal der Blick auf den Entschenkopf.

Mit 13,5 km und 1320 Hm ist die Tour durchaus anspruchsvoll. Durch die grandiosen Ausblicke auf die Berge aber allemal eine Wiederholung wert. Die Idee für diese Tour habe ich von http://www.wandersuechtig.de/.

Schloss Zeil bei Leutkirch

Diesen Sonntag zog es mich bei sommerlichen Temperaturen auf die Wandertour Leutkirch – Schloss Zeil und retour. Das Schloss ist einen Blick Wert, hinzu kommt, dass ich das Schloss jedesmal von der BA96 aus sehe, wenn es mich mal wieder gen Heimat treibt.

Auf den Weg von Leutkirch sieht man schon das Ziel des Weges.

Die Fensterdekorationen sind gemalt, aber ein schöner Brunnen, gerade an heißen Tagen.

Ein Blick durchs Fenster. Leider gibts es keinen Zutritt in das Schloss.

Weitblick vom Schloss aus Richtung Alpen. Unten die BA96, auf der ich sonst bin. Hier oben ist es aber schöner.

Ein idyllischer Weg um das Schloss herum.

Auch hier nagt der Zahn der Zeit.

Um das Panorama zu vergrößern sollte anklicken reichen.

Auf den Rückweg noch mal ein Blick zurück.

Frisör

Ich habe es geschafft. Zwei Wochen Urlaub, und ich war doch tatsächlich heute schon beim Frisör. 🙂
Wie immer fragte die nette Friseurin, wie es denn geschnitten werden soll, und wie immer sagte ich: "Jaaaah?!". Gott sei Dank wusste ich noch die Stichworte der letzten Sitzung. "Fassonschnitt…Ohren frei…Äh". Nun, sie wusste damit was anzufangen und los gings. Im Gegensatz zu früher wird ja zu Anfang mit Haarschneider gearbeitet. Damit meine ich nicht die gemeine Schere, neee, der Rasieapparat für lange Haare ist gemeint. Kaum war die Brille abgesetzt war sie auch schon fertig mit dem Haarmäher. Noch mit ihren Scheren ein paar Schnitte hier und da und fertig war sie, dachte ich. Es hat halt nur Vorteile ein Mann zu sein. 😉

In der ‚Frauenabteilung‘ ging in der selben Zeit die Frage rum, ob der Pony kürzer soll oder nicht – mit Abstimmung. Kein Wunder dass das Haareschneiden bei Frauen so viel teurer ist als bei Männern. Die Friseurinnen werden schließlich irgendwie auch nach Zeit bezahlt. 😮

Plötzlich kam von meiner Friseurin die Frage, ob ich meine Haare gele. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich mir bis dato die Zeit für so einen Unfug erspart habe. Nun, die Frau war aber etwas resoluter als all ihre Vorgängerinnen. Nur ein klein wenig, nur damit sie mal sehen wie das so ist, und schwupps, drin war das Zeug in meinen Haaren. Super, jetzt darfste diesen Gelgeruch den ganzen Tag in direkter Nachbarschaft zu deiner Nase einatmen, dachte ich noch, und lächelte. … Was soll ich sagen, heute Abend habe ich mir erst mal eine Tube von so einem Zeug gekauft. Ich werde es tatsächlich mal ausprobieren, erst mal nur ein ganz klein wenig in die Haare, bis die Tube leer ist. Den Rest wird man sehen.

Spruch des Tages

I don’t make my mistakes more than once. I store them carefully and after some time I take them out again, add some new features and reuse them.