Vim Plugin Visincr

Visincr ist ein Plugin, mit dessen Hilfe sich schnell und einfach fortlaufende Zahlen erzeugen lassen, wobei der Bereich markiert sein muss (Strg-v). Dabei beherrscht das Plugin nicht nur arabische Zahlen, sondern auch römische, oder es inkrementiert alphabetisch.
Als besonders nützlich empfinde ich, dass damit Datenreihen innerhalb eines Textblocks schnell nummeriert werden können.

Beispiel:


asdf_000_fdsa
asdf_000_fdsa
asdf_000_fdsa
asdf_000_fdsa

Hier jetzt den Block “000” mit Strg-v markieren, und dann einfach :II eingeben. Danach
sind die Daten durchnummeriert.

asdf_000_fdsa
asdf_001_fdsa
asdf_002_fdsa
asdf_003_fdsa

Wattwandern Cuxhaven Neuwerk

Am Freitag haben wir uns in der früh aufgemacht, und sind vom Cuxhavener Strand übers Watt zur Insel Neuwerk gewandert.
Falls man nicht so gut zu Fuß ist, gibt es auch die Möglichkeit, mit einer Pferdekutsche rüber gefahren zu werden. Allerdings muss man sich dafür schon weit im vorraus anmelden. Da wir natürlich eher spotan auf die Idee kamen, blieb uns nur, die Wattschuhe an zu ziehen, und los zu marschieren. Das ist ^e viel gesünder. 🙂

Dabei begegnet man nicht nur den Kutschen und Reitern, sondern selbst Trecker fahren dort.

Wie man sieht, ist man während der Tour eher selten alleine, da man mehrmals von den Kutschen überholt wird. Anscheinend fahren die mehrmals während der Ebbe.

Auch wenn das meiste Wasser weg ist, die Priele sind immer noch mindestens knietief. Gummistiefel bringen da gar nichts.

In der Ferne ist der alte Leuchtturm schon zu sehen. Naja, die 12 km haben wir auch gerade zu Hälfte hinter uns.

Krabben, Muscheln, Möwen und Enten säumten dabei unseren Weg.

Das Ziel rückt immer näher.

Die Insel Neuwerk gehört zur Hansestadt Hamburg. Wir haben also eine Zweiländertour gemacht. 🙂

Vor dem Turm parken die Pferde. Ganz schön viel Volk anwesend …

Zurück wollten wir mit dem Schiff, daher hatten wir mehr als ausreichend Zeit, die Insel zu erkunden.
Sehenswert ist die Zone 1, in der auch die neu aufgestellte Kugelbake steht. Das sind Seezeichen, die im Mittelalter schon üblich waren.

Angrenzend an Zone 1 weiden Kühe. Ich fühlte mich fast wie im Allgäu, nur weniger vertikal.

In der Zone 1 wird alles der Natur überlassen – und den Vögeln.

Im Sommer ist das das reinste Blütenmeer.

Mittlerweile ist unser Rückweg auch schon wieder überflutet.

Nach Stunden auf der Insel freut man sich dann schon auf das Schiff.

Eine Wattwanderung zur Insel Neuwerk kann ich bei halbwegs guten Wetter nur empfehlen. Die 12 km durchs Watt kann man gut in 2,5 Stunden schaffen. Bis das Schiff kommt, dauert es dann aber noch 6 Stunden, was für die Insel völlig ausreicht. Man sollte aber beachten, einen Platz für das Schiff schon vorher zu reservieren, da man schlicht sitzen gelassen wird, sobald das Schiff voll ist. Vielleicht sollte Cuxhaven auf diesen Umstand hinweisen. Als Nepp erschien mir auch, dass die einfache Rückfahrt 18€, die Hin- und Rückfahrt von Cuxhaven aber 25€ kostet. Bei einer Wiederholung werden wir einfach die anderen mit dem Schiff kommen lassen, und die kaufen dann unsere Karten gleich in Cuxhaven.

Starzlachklamm-Grünten Tour

Mariä Himmelfahrt ist ein Feiertag in Bayern, und das schöne Wetter nutzend haben wir beschlossen den Grünten anzugehen.
Start war der Wanderparkplatz vorm Starzlachklamm im Örtchen Winkel.

Gerade an warmen Tagen ist es dort angenehm kühl.

Es mag sein, dass man einmal hier sein sollte, wenn man schon in der Gegend ist. Aber ob 3€ Eintritt gerechtfertigt sind, erschien uns dann doch fraglich.

Nach der Starzlachklamm gin es dann stetig steil bergauf bis auf den Burgberghorn. Der Anstieg wird dabei immer steiler, bis es ins klettern übergeht. Dafür wird man dann mit einen grandiosen Blick belohnt, während man seine Kräfte wieder sammelt.

Dabei sieht man auch den Sendemast auf dem Grüntengipfel, dem nächsten Ziel der Tour.

Vom Grüntenhaus blickt man noch mal zurück zum Burgberghorn, um dann weiter zu gehen.

Die Hitze des Tages machte den Anstieg nicht einfacher, aber am Ziel, dem Jägerdenkmal, erwartet dem Wanderer Schatten und der Blick vom höchsten Punkt des Berges.

Auf dem Weg zur Schwandalpe haben wir ein Wanderschild fehlinterpretiert. Dieses Stück mussten wir somit zweimal gehen, da es plötzlich nicht mehr weiterging.

Den richtigen Weg haben wir dann doch noch gefunden. Hier sind dann Wanderstöcke wirklich sinnvoll, da es ähnlich steil abwärts ging, wie der Aufstieg.

Die 12,5 km und 1115 Höhenmeter sind anstrengend, und die Hitze des Tages sorgte dafür, dass meine Wasservorräte zum ersten mal ganz gebraucht wurden. Gerade der Abstieg ist dabei knietötend. Aber der Rundblick entschädigt für die Anstregungen.