Tour Sederer Stuiben – Buralkopf – Gündelskopf

Am Sonntag starteten wir in Gunzesried-Säge um den Sederer Stuiben, den Buralkopf und den Gündelskopf anzugehen.
Auf den Weg zum Sederer Stuiben sieht man schon die Berge, die wir angehen wollten.

Als wir die Ornach Alpe, in der es keinen Ausschank gibt, hinter uns hatten, war der Weg voller Schotter.

Wenn man das letzte Waldstück hinter sich hat, geht es weiter über eine steile Hochalm.

Endlich oben angekommen, ist es nicht mehr weit zum Sederer Stuiben.

Zwischen Buralkopf und Gündelskopf wird der Kamm kurz ein wenig spannend. Aber auf der Nagelfluhkette sind die Wege i.d.R. gut gesichert.

Vom Gündelskopf blickten wir noch mal zum Buralkopf zurück, bevor es steil wieder bergab geht.

Insgesamt war das Wetter ideal für die 16 km und 1030 Höhenmeter. Leider führte der Weg die letzten 5 km über Asphalt, aber bei jeder Tour gibt es immer unangenehme Teilstücke.

Tour Seelekopf – Hochgrat – Rindalphorn

Letzten Sonntag waren wir in der Hoffnung auf ausreichend gutes Wetter unterwegs. Start war an der Talstation der Hochgratbahn. Von dort ging es aufwärts, Richtung Seelekopf.
Der Weg zu den Wasserfällen geht über einen Steg, der alles andere als vertrauenserweckend ist. Aber wir haben uns davon natürlich nicht abschrecken lassen.

Danach gingen wir den Weg weiter bis zu Obere Stiegalpe. Damit war uns dann klar, dass wir irgendwie auf falschen Pfaden wandeln. Jetzt wissen wir, dass schon der Wasserfall nicht auf unserer Tour lag. An der Weggabelung nach der Alpe Schilpre, an der alle Schilder nur in einer Richtung zeigen, hätten wir den Weg ohne Beschilderung nehmen müssen. Naja – eine Tour ohne sich wenigstens einmal kurz zu verlaufen, wäre auch sehr ungewöhnlich gewesen.
Wieder auf den richtigen Weg ging es dann, immer steiler werdend rauf, an der Seelealpe vorbei, bis zum Seelekopf. Da just in diesen Moment der Himmel aufklarte, hatten wir einen tollen Blick über die Wolken.

Und das nächste Etappenziel, der Hochgrat, ist schon zu sehen.

Überall waren Alpendohlen anzutreffen.

Steil bergab war das Stauffner Haus unser nächstes Ziel. Leider war just an diesen Tag nicht nur viel Volk anwesend, sondern auch noch eine Kapelle, die ortstypische Musik darbot. Nach dem wir eine Stunde dort verbracht hatten, ging es wieder bergan zum Hochgrat. Dort oben soll man ja angeblich einen weiten Blick genießen können, dumm nur, dass die Sicht, bedingt durch Nebel, keine 50 m betrug. Nun denn, davon ließen wir uns nicht bange machen, und wanderten weiter Richtung Rindalphorn. Dort betrug die Sicht dann nur noch 20 m, aber wenigstens war es immer noch trocken.

Auf dem Rückweg ging es vorbei an der verfallenen Obere Rindalpe, durch teilweise tiefe Schlammwege. Nach einer kurzen Einkehr in der Rindalpe, ging es dann, immer an der Weißach bleibend, flott zurück zum Parkplatz der Talstation. Kaum waren wir am Auto angekommen, fing es an zu regnen.

Fazit: Trotz Nebel hatten wir einen guten Wandertag, inklusive der Erkenntnis, dass einem auch bei solchen Wetter warm werden kann. Die 20 km und 1300 Höhenmeter sind durchaus nichts für ungeübte, und teilweise ist Trittsicherheit wünschenswert.