Tour Lecknertal Leiterberg

Am Sonntag lud der strahlend blaue Himmel zu einer Wanderung ein, die wir dann auch nutzten. Start war wieder der Wanderparkplatz kurz vor dem Lecknersee. Von dort ging es erst mal am Lecknersee vorbei.

Weiter ging es dann durch den Wald, mit seinen Herbstfarben, immer am Bach entlang.

Der Weg führte dann nördlich des Leiterbergs weiter, um ihn dann selbst zu erklimmen. Dort oben haben wir erst einmal pausiert und den herrlichen Ausblick auf die Nagelfluhkette im Norden und die Berge im Süden genossen. Danach ging es dann erst mal abwärts bis zur Scheidwangalpe, um dann südlich des Leiterberges den Weg zurück zu nehmen.

Der Weg führt am Fuß von Heidenkopf und Gierenkopf vorbei.

Offentsichtlich sind wir aber noch im Bereich des Nagelfluhgesteins, wie überall zu sehen ist.

Auf dem Weg hatte man einen grandiosen Blick auf die Nagelfluhkette.

Das Wetter war ideal, und die Wege nicht mehr so schlammig. Die Tour ist mittelschwer und ist jedem zu empfehlen, der vom Hohen Häderich bis zum Hochgrat die Berge der Nagelfluhkette mal von Süden aus betrachten möchte. Von der Spitze des Leiterberges bis zur Scheidwangalpe ist der Weg zwar asphaltiert, was bergab nicht wirklich gut zu gehen ist, aber der Rest der Tour macht das wieder wett. Gerade der Weg durch den Wald anfangs war jetzt im Herbst alle mühen Wert.

Tour Rohnehöhe Hohenfluhalpkopf Seelekopf

Für den Samstag war nach langem Regen endlich mal wieder ein habwegs trockener Tag vorhergesagt. Diese Möglichkeit nutzten wir prompt, um die letzten beiden Gipfel der Nagelfluhkette auf unserer Liste abzuhaken.
Startpunkt war, westlich von Hittisau, ein Wanderparkplatz kurz vorm Lecknersee.
Von dort ging es erst einmal hoch Richtung Falken, den wir östlich umgingen, um in der Falkenhütte ein ordentliches Mittagsmahl zu uns zu nehmen. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zur Rohnehöhe. Dabei schallte noch lange die Falkenhütte hinter uns mit den fertigen Bestellungen der Gäste. Von der Rohnehöhe und dem Hohenfluhalpkopf hatten wir einen herrlichen Blick, der bis über den Bodensee hinaus reichte.

Am Wegesrand standen die Fliegenpilze in ihrer vollen Pracht. Der Herbst hat eben auch seine bunten Seiten.

Die Fliegenpilze habe ich mal bearbeitet nach der Anleitung unter Leuchtblume. Dadurch wird ihre Pracht erst richtig heraus gekitzelt.

Nach dem Seelekopf, den wir diesmal unterwanderten, ging es dann steil bergab zurück ins Lecknertal.

Insgesamt hatten wir Glück mit dem Wetter. Kaum am Ziel fing es an zu Regnen. Die herbstliche Kühle machte sich streckenweise schon bemerkbar, so dass das mitnehmen der Jacken sich rentierte. Aber die herbstlichen Farben der Natur und das fehlen der Kühe nach den Viehscheiden macht das locker wieder wett.