Tour Geißalpsee – Rubihorn

Diesen Samstag ging es von Reichenbach bei Oberstdorf über den unteren Geißalpsee auf den Rubihorn.

Anfangs ging es wieder über den Tobel mit seinen Stufenwasserfällen.

Am Wegesrand sieht man die künstlerischen Ergüsse der Waldarbeiter. Wider besseren Wissens behaupte ich mal, dass dies einen Waldgeist darstellen soll.

Am unteren Geißalpsee hat man einen herrlichen Blick auf den Rubihorn, dass Ziel für den heutigen Wandertag.

Da der Himmel doch recht hell war, habe ich mal mit Hilfe von Gimp den Himmel ausgetauscht.

Der Aufstieg schlängelt sich über Serpentinen nach oben.

Aber zu guter letzt erreichte ich das Gipfelkreuz dann endlich. Wie ich beim Parkplatz schon befürchtet hatte, ist es ziemlich voll auf dem Gipfel. Aber einen halbwegs ruhigen Platz zum Rasten und Futter fassen ließ sich dann doch noch finden.

Von hier oben ist der Blick auf den unteren Geißalpsee beeindruckend.

Der bisherige Weg ist vom Gipfel ein zu sehen. Beim Dorf links im Foto steht mein Auto.

Der Abstieg brauchte fast mehr Zeit als der Aufstieg. Endlich ist beinahe die Seealpe erreicht. Der Weg führt jedoch vorher Richtung Oberstdorf, so dass es beim Anblick für heute bleibt.

Auf den Rückweg ist der Rubihorn diesmal von der anderen Seite zu bewundern.

Insgesamt ging der Weg über anstrengende 15,5 km und 1320 Hm. Die Aussichten waren grandios, und der Weg spannend. Bei einer Wiederholung werde ich aber darauf achten, dass ich die Tour außerhalb der Hauptsaison mache. Die Berge bei Oberstdorf scheinen mir schlicht überlaufen. Wenn man sich mal hinsetzte und pausierte vergingen keine 5 Minuten, ohne dass andere Wanderer an mir vorbeizogen. Lästig sind dabei größere Gruppen, die schon von weiter Ferne zu hören waren.

Tour Entschenkopf – Geißalpsee

Am Samstag war erst für den Abend Regen gemeldet. Drum hieß es frühst aufstehen, denn es galt den Entschenkopf anzugehen.

Startpunkt war der Parkplatz oberhalb von Reichenbach bei Oberstdorf. Die Parkgebühr beträgt für den ganzen Tag 2,50 €. Das ist durchaus moderat, aber leider nimmt der Parkscheinautomat nur passendes Geld. Sinnigerweise saß dort ein Einheimischer mit Wechselgeld. Ein Parkscheinautomat der einen Parkplatzwächter benötigt, damit man ihn benutzen kann, gehört zu den Geheimnissen des Allgäu, die mir wohl nie verständlich sein werden.

Vom Parkplatz sieht man schon den Rubihorn, welcher heute nicht mein Ziel ist.

Nach kurzem Weg kann man sich entscheiden, ob man den Tobel weitergeht, oder aber auf der Straße bleibt. Nun – ich entschied mich für den Tobel, was ich nur weiter empfehlen kann.

Unterwegs habe ich anscheinend eine Wegmarkierung übersehen. Unterwegs ging es teilweise Knietief durch Morast, und ein Weg war nicht zu erkennen. So kam ich bei einer Alpe an, die so nicht geplant war. Aber genau sowas macht ja den Reiz solcher Touren aus.

Weiter ging es Richtung Falkalpe, von der der weitere Weg auf den Entschenkopf schön zu sehen ist.

Der Aufstieg führt über Geröllfelder.

Zum Ende hin gerät man dann ans Klettern. Gerade als ich hier war, fing es an zu Regnen, so dass ich erst einmal die Regenjacke auspacken und anziehen musste. Kaum war ich dann oben klarte es aber wieder auf. Glück gehabt, bei nassen Wetter möchte ich diese Strecke nicht empfehlen.

Vom Gipfel ist der weiter Weg über einen Grat zu sehen.

Der Abstieg war teilweise dann doch alpiner als ich angenommen hatte.

Vom Grat ist schon der untere Geißalpsee zu sehen.

Auf dem Weg gilt es noch einige, immerhin gesicherte, Abschnitte zu überwinden.

Der obere Geißalpsee.

Beim unteren Geißalpsee stieg die Anzahl der Besucher dann sprunghaft. Ab hier hatte die Tour was von Massentourismus. Wobei der Weg teilweise durchaus als alpin zu bewerten ist.

Das Wasser des Sees mündet in einen tiefen Wasserfall.

Zum Abschluss noch einmal der Blick auf den Entschenkopf.

Mit 13,5 km und 1320 Hm ist die Tour durchaus anspruchsvoll. Durch die grandiosen Ausblicke auf die Berge aber allemal eine Wiederholung wert. Die Idee für diese Tour habe ich von http://www.wandersuechtig.de/.