Tour Bad Oberdorf – Wiedhag Alpe

An Allerheiligen war trockenes Wetter gemeldet, so dass ich die Möglichkeit noch einmal nutzte, um eine Wandertour zu machen. Die Idee für die Tour hatte ich über die Seite der Gemeinde Bad Hindelang gefunden.

Vom Startpunkt, dem Grübleplätzle, ging es leicht bergan über einen Weg. Nachdem ich diesen Zaun überstiegen hatte, konnte ich auch sehen, dass der Weg gesperrt war. Naja – Feiertags wird wohl kaum mit Baumfällarbeiten zu rechnen sein.

Weiter ging es dann durch das Tor der Liebe.

Der kleine Abstecher zum Schleierfall war ein guter Rat. Aber nicht vergessen, dass man nicht hier weiter kann, auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag.

Auf dem Palmweg sind der Entschenkopf und der Rubihorn gut zu sehen. Aber auf denen war ich ja schon.

Die Bergstation der Iselerbahn ist für heute der höchste Punkt.

An der Bergstation vorbei geht es weiter Richtung Untere Wiedhag-Alpe.

Kurz noch ein Blick hinauf, bevor es weiter abwärts geht.

Hier stand dann die Entscheidung an, am Wildbachtobel weiter zu gehen, oder den sicheren Weg über die Straße zu nehmen.

Ich entschied mich gegen die Straße, was ich nur empfehlen kann.

Der Wildbachtobel hat, gerade im Herbst, seinen eigenen Charme.

Die Tour hatte am Ende 13 km und 960 Hm. Gerade im Herbst ist Trittsicherheit oberstes Gebot. Da die meisten Einkehrmöglichkeiten bis zur Wintersaison geschlossen sind, sollte man im Herbst die Brotzeit auf keinen Fall vergessen. Es gibt kaum etwas schlimmeres, als Magenknurren, wenn es noch viele Hm zu bewältigen gibt.

Herbstwanderung Ebnit – Hohe Kugel

Am Freitag starteten wir eine Herbstwanderung in Ebnit (A) Richtung Hohe Kugel. Schon der Weg nach Ebnit war spannend, so wie die Straße sich durch die Schlucht windet. Aber endlich sicher in Ebnit angekommen, konnten wir das schöne Wanderwetter voll genießen, und uns auf den Weg machen.

Anfangs ging es steil bergauf, dafür wird man dann mit den Blick auf den Strahlkopf belohnt. Den links liegend lassend, ging es aber weiter.

Wie so oft bilden auch auf dieser Tour die Wurzeln der Bäume die Treppen für den Wanderer.

Oben angekommen hatten wir einen herrlichen Blick Richtung Sentis.

Der Bodensee lag unter starken Nebel. Wir waren eindeutig am besseren Platz. 🙂

Ab an an sieht man auch Wegmarkierungen im einheimischen Idiom. Naja, zum Glück überwiegen die verständlichen Markierungen.

Der Rückweg führte über teils unwegsames Gelände.

Aufgrund von Baumfällarbeiten war der weitere Weg teilweise „versteckt“. Aber das Ziel – Ebnit – ist schon in sichtweite.

Weiter ging es über mittlerweile kuhfreie Weiden.

Die 9 km und 640 Hm waren für den Freitag nachmittag genau richtig. Glücklicherweise hatte noch eine Einkehr geöffnet, und das Abendessen war gesichert.