Bogenparcours Eichenberg

Am Sonntag waren wir auf dem Bogenschießparcours im Vorarlberger Eichenberg. Unglaublich, aber wahr – mitten im Winter gehe ich Bogenschießen statt Skifahren. Der Winter ist entschieden zu warm. 🙁

Parken kann man in diesem kleinen Dorf direkt neben der Kirche. Die Parcourgebühr von 10€ entrichtet man in einer der drei Restaurants vor Ort. Nach dem Schießen bietet es sich an, dort auch noch einzukehren. 🙂

Die 32 Ziele sind auf 3 Parcours verteilt, die man nacheinander erlegen kann, aber nicht muss. Vom Gelände her ist Parcours 2 der anspruchsvollste. Hier muss stellenweise ein Bach durchquert werden, und die Pfade sind etwas unwegsam. Gutes Schuhwerk (mit Gamaschen) sind hier zu empfehlen.

Insgesamt ist der Parcours in Eichenberg anspruchsvoll, und die Ziele sind interessant und Abwechslungsreich aufgestellt. Leider ist der Parcours aber auch ein Pfeilkiller. Bei der Parcourtour sind mir 6 Pfeile zerbrochen. Naja – treffen würde dem abhelfen. 🙂 Der Nachteil bei den Parcours ist aber auch, dass es bei keinem der Ziele Pfeilfänge gibt. Gerade beim dritten Parcours gibt es Ziele, bei denen ein Pfeilfang gut wäre, da hinter dem Ziel ein Tal kommt. Pfeile, die dort über das Ziel hinaus schießen, sind sicher verloren. Ebenfalls wären Bänke als Sitzgelegenheit wünschenswert, um mal eine kleine Rast zwischendurch einlegen zu können. Besonders schön ist, dass man stellenweise den Bodensee sehen kann. Bei unserer Tour war er allerdings durch Nebel verdeckt. Da wir aber oberhalb der Nebelgrenze waren, hatten wir einen grandiosen Ausblick.

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