Westallgäuer Wasserwege – Tour 3

Mittwoch vor Christi Himmelfahrt fiel doch tatsächlich Schnee im Allgäu. Da es aber am Donnerstag doch noch schönstes Wanderwetter wurde, ging ich die dritte Tour der Westallgäuer Wasserwege an. Start war am Kurhaus Scheidegg. Die erste Rast machte ich dann, Möggers links liegen lassend, an der St. Ullrich Kapelle. Dort lässt sich auch gut Wasser an der Quelle nachtanken.

Nachdem ich Oberstein Richtung Bromatsreute durchquerte, wanderte ich über die Katzenmühle dann zum Katzensteg. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, da dort die Beschilderung leider ~Verbesserungswürdig~ ist. Der Weg zum Katzensteg ist auch nicht nur steil und nicht präpariert, sondern nässebedingt auch rutschig. Hier sollte man also vorsichtig sein.

Aber dann kam ich endlich doch noch gesund und ohne gebrochene Knochen am Steg an.

Der Steg bringt den Wanderer dann nach Österreich.

Die Brücke hinter sich lassend gehts dann erst mal wieder steil bergauf.

Dafür wird man dann mit einen grandiosen Blick belohnt.

Nach Hirschbergsau muss man hinter das letzte Gebäude rechts gehen. Auch hier fehlte leider mal wieder ein Wegweiser. Aber nach ein wenig herum irren fand ich dann doch noch ein Schild. Dies führte mich dann erst mal steil und rutschig bergab.

Dafür ging es dann über den Scheffauer Steg wieder nach Deutschland.

Nach Scheffau geht es dann erst mal abwärts, bis man diesen namenlosen Steg erreicht.

Alles in allen beträgt die Strecke 20 km mit 700 Höhenmetern. Ein durchaus anspruchsvoller Weg, der festes Schuhwerk und gutes Wetter verlangt. Man sollte den Katzensteg und den Scheffauer Steg nicht bei Regen, oder so wie ich, nach Schneetagen angehen. Aber gerade die kleinen Unzulänglichkeiten machen die Tour auch interessant.

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