Imbergbahn – Auf dem Falken – Hoch Häderich

Am Sonntag erwanderten wir den Premium Wanderweg Nagelfluhschleife Alpenfreiheit. Allerdings haben wir den Standardweg etwas abgewandelt, und sind auf den „Falken“, und von dort am Bergkamm entlang zum „Hoch Häderich“ gegangen.
Nachdem wir uns auf der Falkenalp gestärkt hatten, ging es weit bergauf, mit Sicht auf die schroffen Felsen.

Der Blick zurück wirkt da schon etwas angenehmer. Davon ließen wir uns aber nicht aufhalten.

Vom Gipfel des Falken hat man dafür dann einen wunderbaren Rundblick.

Der See ist nicht Teil der Tour, auch wenn bei den Temperaturen eine Abkühlung schön gewesen wäre.

Dabei geht der Blick teilweise arg abwärts. Schwindelfreiheit ist für diese Tour eindeutig von Vorteil.

Zwischen dem Falkengipfel und dem Hoch Häderich ist stellenweise nur kletternt weiter zu kommen.

Die Hinweisschilder mit den Warnungen des Alpenvereins sind wirklich ernst zu nehmen.

Bei diesen Passagen ist anseilen zwar noch nicht nötig, aber viel fehlt nicht mehr dafür.

Dafür gibt es überall die allgegenwärigen Kühe zu sehen. Es ist insbesondere eine Kuhtour, die wir da absolvierten.

Hier mal der Blick von der Alm Hörmoos auf links den „Falken“ und rechts den „Hoch Häderich“.

Anfangs haben wir die Imbergbahn genutzt. Eine Tageskarte lohnt da aber nicht, da die Bahn erst um 09:00 Uhr beginnt und um 16:30 Uhr schon wieder schließt, die Tour aber eindeutig mehr als 7 Stunden dauert. Insgesammt waren inklusive dem Abstieg zur Imbergbahn Talstation 17 km und ca. 880 Höhenmeter zu bewältigen.

Westallgäuer Wasserwege – Tour 3

Mittwoch vor Christi Himmelfahrt fiel doch tatsächlich Schnee im Allgäu. Da es aber am Donnerstag doch noch schönstes Wanderwetter wurde, ging ich die dritte Tour der Westallgäuer Wasserwege an. Start war am Kurhaus Scheidegg. Die erste Rast machte ich dann, Möggers links liegen lassend, an der St. Ullrich Kapelle. Dort lässt sich auch gut Wasser an der Quelle nachtanken.

Nachdem ich Oberstein Richtung Bromatsreute durchquerte, wanderte ich über die Katzenmühle dann zum Katzensteg. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, da dort die Beschilderung leider ~Verbesserungswürdig~ ist. Der Weg zum Katzensteg ist auch nicht nur steil und nicht präpariert, sondern nässebedingt auch rutschig. Hier sollte man also vorsichtig sein.

Aber dann kam ich endlich doch noch gesund und ohne gebrochene Knochen am Steg an.

Der Steg bringt den Wanderer dann nach Österreich.

Die Brücke hinter sich lassend gehts dann erst mal wieder steil bergauf.

Dafür wird man dann mit einen grandiosen Blick belohnt.

Nach Hirschbergsau muss man hinter das letzte Gebäude rechts gehen. Auch hier fehlte leider mal wieder ein Wegweiser. Aber nach ein wenig herum irren fand ich dann doch noch ein Schild. Dies führte mich dann erst mal steil und rutschig bergab.

Dafür ging es dann über den Scheffauer Steg wieder nach Deutschland.

Nach Scheffau geht es dann erst mal abwärts, bis man diesen namenlosen Steg erreicht.

Alles in allen beträgt die Strecke 20 km mit 700 Höhenmetern. Ein durchaus anspruchsvoller Weg, der festes Schuhwerk und gutes Wetter verlangt. Man sollte den Katzensteg und den Scheffauer Steg nicht bei Regen, oder so wie ich, nach Schneetagen angehen. Aber gerade die kleinen Unzulänglichkeiten machen die Tour auch interessant.

Oberallgäuer Rundwanderweg – Etappe 03

Am Sonntag (Muttertag) sind wir die dritte Etappe des Oberallgäuer Rundwanderwegs angegangen. Start war in Weitnau. Dort sind wir allerdings erst in die „falsche“ Richtung, an der Brauerei vorbei, nördlich um Weitnau gewandert.

Danach ging es dann stetig, und teilweise steil bergauf auf den Hauchenberg. Laut Route kommt man dann eben nicht an den Aussichtsturm, der aber, gerade bei guten Wetter, den kleinen Umweg wert ist.

Nun folgt man dem Bergkamm, wo wir teilweise noch kleine Schneeflächen antrafen.

Bei Missen ging es wieder steil bergab, um in eben jenes kleine Dorf zu kommen. Dort war erst mal eine Einkehr angesagt.

Nach einer ordentlichen Stärkung, und zwei Halbe, ging es danach wieder steil bergauf bis zum Seeblick. Dort kann man sich erst mal den Alpsee ansehen, um danach weiter bis zur Salmaser Höhe zu gehen.

Von dort geht es dann eigentlich runter nach Salmas. Wir haben aber leider den falschen Weg steil runter nach Wiedemannsdorf genommen, um dann im Tal über Salmas und Knechtenhofen zum Zielpunkt, den Parkplatz an der Hündlebahn zu kommen.

Insgesamt betrug die Strecke ca. 28 km mit guten 870 Höhenmetern. Da taten mir am Abend die Füße schon ordentlich weh. Leider war es teilweise doch noch recht kühl und windig, aber damit sollte man im Mai nun einmal rechnen. Eine Softshell Jacke reichte da, aber bei der nächsten Etappe werde ich dann auch Handschuhe und heißen Tee mitnehmen.