Oberallgäuer Rundwanderweg – Etappe 02

Am Montag vorm ersten Mai hatten wir frei, das Wetter war gut, was lag also näher, als die zweite Etappe des Oberallgäuer Rundwanderwegs anzugehen.
Start war an der Kirche in Buchenberg.

Über grüne Wiesen voller Butterblumen ging es stetig, aber moderat aufwärts.

Am Weg liegt dann der sehr malerische Eschacher Weiher.

Danach durchquerten wir Bergwald mit Blick auf die Nagelfluhkette.

Nach dem Waldstück gings dann erst mal von der Wengeregg Alpe sehr steil runter nach Wengen, wo wir erst einmal ordentlich zu Mittag gegessen haben.

Entgegen der ursprünglichen Route habe wir allerdings einen Abstecher zur Ruine Alttrauchburg gemacht. Dadurch wurden es dann 22 km, und eine Steigung mehr. Am Ende mussten wir nur noch steil bergab bis zum Zielpunkt Weitnau.

Oberallgäuer Rundwanderweg – Etappe 01

Dieses Jahr habe ich mir als Wanderziel den Oberallgäuer Rundwanderweg vorgenommen. Die erste Etappe ging von Altusried über Wiggensbach nach Buchenberg.
Ich parkte in Buchenberg bei der Raiffeisenbank, aber auch an der Kirche gibt es einige Parkplätze. Von dort fuhren wir dann nach Altusried.
In Altusried gibt es einen großen Parkplatz südlich des Ortes. Falls man, wie wir, aber etwas unsicher ist, kann auch auf den Marktplatz geparkt werden. Auch wenn der Weg größtenteils gut ausgeschildert ist, gibt es doch einige Fallen, in die wir natürlich prompt geraten sind. Anfangs führt die Route südlich von Altusried gen Westen. Dann führt ein Wanderschild plötzlich in den Wald hinein. Leider fehlten im Wald dann aber weitere Wegweiser. An der ersten Pfadkreuzung sollte der Wanderer sich nach rechts (Norden) wenden, ansonsten darf er sich durchs Unterholz kämpfen und weiter oben mehrere Gehöfte durchqueren bis er irgenwann wieder ein Schild mit dem Rundwanderwegzeichen vorfindet.

In Wiggensbach machten wir Rast. Im Gasthof „Zum Kapitel“ war das Essen gut und reichhaltig. Da es nach der Rast noch einen Anstieg zu bewältigen gilt, sollte man sich überlegen, ob eine kleine Portion, die auch angeboten wird, nicht reicht. Die große Portion war jedenfalls selbst für mich heftig, und in meinen Bauch passt schon ordentlich was rein. 🙂

Fazit: Der Weg führt über weite Strecken über Asphalt oder Schotter. Aber zum Einlaufen vielleicht nicht das schlechteste. Auch wenn es die erste Etappe war behaupte ich mal, dass die nächsten Etappen schöner werden. Sonst wäre ich doch enttäuscht über den Oberallgäuer Rundwanderweg.

Weisheit des Tages: Man sollte nie eine gute Wanderkarte unterschätzen, und schon gar nicht vergessen.

Urban Priol, Tilt! Ein Jahresrückblick

Am letzten Donnerstag waren wir beim Jahresrückblick von Urban Priol in
Memmingen. Wer sein Programm kennt, wird nicht viel neues gehört haben, aber
das dreistündige Programm war kurzweilig und sein Geld wert. Erschreckend finde
ich mal wieder, wie schnell doch die Aufreger des Jahres schon wieder vergessen
sind, und durch neue Unmöglichkeiten aus Politik und Gesellschaft übertroffen
werden.

Die Stadthalle in Memmingen wirkt modern und großzügig. Bei den Sitzplätzen haben
die Stadtoberen aber leider gespart. Die Sitzgelegenheiten erinnerten mich in
ihrer größe an die Grundschule, und die Polsterung war nicht spürbar. Nach der
Vorstellung sah man selbst kleine Menschen leicht gebeugt das Gebäude verlassen.

Alles in allem war es aber ein gelungener Abend. Priol gab zum Besten, was
erwartet wurde, und das Publikum hatte hörbar seinen Spaß. Besonders schön fand ich
Priols Aufforderung zum Schluss, den zivilien Ungehorsam zu üben, und erst mal
zu viel Steuern zu zahlen, damit die Finanzämter zur Rückzahlung gezwungen sind.

Spruch des Tages

Bankraub ist eine Initiative von Dilletanten. Wahre Profis gründen eine Bank. – Berthold Brecht –