Bogenparcours Götzis

Bogenparcours Götzis

Am Sonntag ging es zum Bogenparcours Götzis. Die Anfahrt alleine ist schon ein kleines Abenteuer, da die Straße zum Spallenhof einspurig und steil ist. Hat man das Ziel aber erst einmal erreicht, sieht man gleich die Einkehr, die man nach dem Gang über den Parcours besuchen wird. 🙂 Die Parcoursgebühr von 11€ kann man dort begleichen. Falls niemand da ist, gibt es auch die Möglichkeit, die Gebühr an der Treppe zu hinterlegen. Gut zu wissen, wenn man vor 10:00 Uhr, wenn der Spallenhof öffnet, loslegen möchte.

Der Parcours selbst hat leider keinen Einschießplatz. Die 30 Tiere sind aber Abwechslungsreich in teilweise schwierigen Gelände verteilt. Bei manchen Tieren sollte man darauf achten, dass Vorgruppen schon weit weg sind, da geländebedingt die Sicht auf den Parcoursweg vom Ziel weitergehend nicht immer sehr gut einsehbar ist. Auf diesen Parcours gilt somit, wie immer, die Regel „Uffpasse“.

Die Tiere machten alle einen guten Eindruck, viele schienen sogar neu zu sein. Der größte Teil des Parcours ist im oder am Wald, was an sonnigen Tagen ein echter Vorteil ist. An manchen Stellen sieht man die Spuren der Milchwirtschaft, aber das ist bei solchen Bogenparcours zu erwarten. Gleich beim ersten Ziel wurden wir immerhin von Kühen begrüßt. 😉

Ein Highlight ist, dass der Parcours stellenweise einen super Blick in das Rheintal gewährt. Hier kommen den Schützen dann Kletterer und Wanderer entgegen, ohne das diese aber stören würden.

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Der Ast ist getroffen.

Bogenparcours Hörner Bahn

Bogenparcours Hörner Bahn

Am Samstag vor Pfingsten waren wir auf dem Bogenparcours Hörner Bahn. Zum Parcours kommt man über die Hörner Bahn. Der Preis von 15€ beinhaltet die Fahrt mit der Bahn zum Ausgangspunkt des Parcours ab der Mittelstation. Ist man erst mal an der Mittelstation, geht man noch ein gutes Stück zum Einschließplatz, aber wer Schilder lesen kann, hat keine Probleme dorthin zu finden. 🙂

Schon der Einschießplatz ist ein Highlight. Was hier an „Resttieren“ aufgestellt wurde, hätte teilweise noch einen guten Teil der Saison überstehen können. Schon hier gewann ich den Eindruck, dass der Parcours regelmäßig gepflegt wird, von Betreibern die den Sport auch selbst mit Freude ausüben. Nun – die Betreiber selbst kenne ich nicht, aber der Eindruck blieb. Alle 32 Ziele waren interessant aufgestellt. Das Gelände wurde voll genutzt und durch die Bäume waren die Tiere im Spiel von Licht und Schatten gut getarnt. Teilweise blieb uns sogar nichts als anderes übrig, als erst Richtung Ziel zu gehen, um überhaupt eine Ahnung zu haben, wo sich das Tier denn versteckt hat.

Das Gelände ist anspruchsvoll und Bergschuhe sind zu empfehlen. Der Parcours führt auch über Kuhwiesen und schlammige Pfade, und auch wenn der Parcours netto abwärts führt, muss man zum Pfeile ziehen und suchen immer wieder aufsteigen. Bei manchen Zielen führt das „nicht treffen“ dann auch zum wahrscheinlichen Verlust des Pfeiles, da das Gestrüpp hinterm Ziel dicht bis nahezu undruchdringlich ist.

Für den Parcours sollte man ruhig 6 Stunden einplanen. Alleine ohne Wartezeiten ist er sicherlich auch schneller zu bewältigen, aber gerade an schönen Tagen und in kleineren Gruppen ist der Ausblick einfach zu schön, um ihn einfach unbeachtet zu lassen.

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Bogenparcours Lellwangen

Letzten Sonntag erschossen wir den Bogenschießparcours Lellwangen. Das Wetter war herrlich, und am Abend war ich ein Redneck. Naja, ein mal im Jahr gerötete Haut, das muss schon sein. 🙂

Parken kann man direkt beim Parcours im wirklich schön gelegenen Deggenhausertal. Die Parcoursgebühr liegt mit 11€ im Rahmen. Der große Vorteil des Parcours ist die Möglichkeit, dort Bögen leihen zu können. Somit kann auch mal ein Nichtbogner das ganze ausprobieren (und animiert werden). Die Parcoursbetreiber sind auch gerne bereit Neulingen eine Einweisung zu geben.

Mit 22 Zielen ist der Parcours nicht gerade üppig ausgestattet, aber gerade für Anfänger (Leihbogen) ausreichend. Schön ist auch, dass die Ziele abwechslungsreich aufgestellt sind. Die meisten Ziele liegen auf der Weide. Schade eigentlich, dass nicht noch mehr Ziele im Wald sind. Gerade an sonnigen Tagen brät einem die Sonne dann doch das Hirn. Ein paar mehr Sitzgelegenheiten auf dem Parcours wären auch nett gewesen. Gerade weil der Parcours größere Gruppen anzieht (Leihbogen) kann es schon mal zu Wartezeiten kommen. Die hielten sich aber alle im Rahmen, und waren unproblematisch.

Insgesamt besticht der Parcours mit seiner Lage und den guten Möglichkeiten für Anfängergruppen. Für einen geübten Einzelschützen sind es dann aber doch nur 22 Ziele, die man dann in 2 Stunden schaffen kann. Wir waren mit 4 Mann, davon ein Neuling, 4 Stunden inklusive des Einschießens auf den Parcours, und hatten einen echt guten Tag. Darauf kommt es am Ende an, was will man mehr. 🙂

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Zwei Ziele vom Hochstand.

Ein Schuss durch den Stamm.

Im Wald, da ist der Wolf.

Ist der eine Pfeil ein Treffer?

Die Papageien kippen um, wenn man trifft.

Vor dem Ziel schwingt das Feuerrad.

Über den Tümpel entweder den Reiher retten, oder das Krokodil unterstützen? Naja, ich traf beide. 🙂

Hier gilt es, das vorbeiziehende Wildschwein zu erlegen.